Unsere Arbeit wird mit der Kamera begleitet

Wenn die Kamera dem Handwerk über die Schulter schaut

Der Alltag in einer Böttcherei ist selten spektakulär – zumindest für diejenigen, die ihn jeden Tag erleben. Holz wird bearbeitet, Dauben werden gefügt, Reifen aufgetrieben, Werkstücke gedreht und ausgefeuert. Viele Handgriffe sitzen nach Jahrzehnten der Erfahrung beinahe selbstverständlich. Gerade deshalb vergisst man manchmal, wie besonders dieses traditionelle Handwerk eigentlich ist.

Umso spannender war es für uns, als Kameramann Gerald Gerber für einen Beitrag der Sendung „MDR um Vier – Der starke Osten“ unsere Werkstatt besuchte. Rund viereinhalb Stunden begleitete er unsere Arbeit mit der Kamera und hielt fest, was Besucher sonst nur bei einem Werkstattbesuch erleben können.

Gefilmt wurden zahlreiche Arbeitsschritte, die für unsere Holzpflanzkübel und Badewannen typisch sind: das Aufsetzen von Kübeln, das Abzikeln von Badewannenböden, das Abdrehen der Werkstücke, das Auftreiben der Reifen und schließlich das Ausfeuern der Pflanzkübel. Aus vielen Stunden Arbeit und zahlreichen Aufnahmen entstand ein rund dreiminütiges Fernsehporträt, das einen kleinen Einblick in die Welt der Böttcherei gibt.

Besonders schön finden wir, dass der Beitrag nicht nur die fertigen Produkte zeigt, sondern auch die Arbeit dahinter. Das Zusammenspiel von Holz, Feuer, Werkzeug und Erfahrung prägt unseren Arbeitsalltag seit Generationen. Jeder Kübel und jede Badewanne entsteht Schritt für Schritt in Handarbeit – aus einzelnen Dauben wird ein dauerhaftes Gefäß, das viele Jahre Freude bereiten soll.

Wir laden Sie herzlich ein, einen Moment in unsere Werkstatt einzutauchen und dem traditionellen Fass- und Küferhandwerk bei seiner Entstehung zuzusehen.

 

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